Abenteuer mit Kindern

Das Abenteuer ist eines der wichtigsten Beschäftigungsfelder von Papa und Sohn. Das was du heute mit deinem Sohn erlebst, wird euch für immer in Erinnerung bleiben. Die Spanne der möglichen Abenteuer reicht dabei von einem Ausflug an den nächsten Bach bis zu einer gemeinsamen Tour zum Nordkap. Gerade bei kleinen Söhnen ist die Welt noch so überschaubar, dass ein Lager im Wald genauso spannend ist wie eine Durchquerung Sibiriens. Das ist eine gute Nachricht für alle Papas, denn du kannst mit deinem Sohn jeden Tag ein Abenteuer erleben, ohne großen Geld und Zeitaufwand. Na dann los...

Hier bekommst du ein paar Anregungen und Anleitungen zu Abenteuern und spannenden Erlebnissen mit Kindern. 

Das Lagerfeuer

Klar! Das Lagerfeuer muss zuerst kommen, wenn es um Abenteuer geht. Jedesmal, wenn ein Mann in ein Feuer blickt, dann sind die 10.000 Jahre Zivilisationsentwicklung, die zwischen uns und unseren höhlenbewohnenden Vorfahren liegen plötzlich vergessen.

Wir fühlen uns in eine archaische Zeit zurückversetzt voller Freiheit und Gefahren. Wunderschön! Auf der anderen Seite gibt es fast keinen traurigeren Anblick als ein paar Jungs, die um einen kokelnden Stapel Holz sitzen und trotz modernster Feuerzeugtechnologie nicht in der Lage sind ein Feuer zu entzünden. Das musst du um jeden Preis verhindern. 

Also üben. Und weil man häufiger übt, wenn es unkompliziert ist wäre is praktisch, wenn ihr die Möglichkeit und einen Garten habt, euch einen Feuerplatz anzulegen. Wer nur wenig Platz hat oder keine dauerhafte Lösung will, ist mit einer Feuerschale glücklich. Wir haben ein paar Varianten ausprobiert und geben gern ein paar Tipps zu einer Feuerschale.

Ansonsten sind die Basics klar. Kein frisches Holz, sondern nur trockenes Holz sammeln. Oder verwende einfach ganz trockenes Kaminholz. Du musst deine heimischen Abende am Lagerfeuer ja auch nicht unnötig erschweren. Das wichtigste ist, dass du nicht sparsam bist mit Zunder, kleinem und mittleren Holzstückchen, bevor du die großen Scheite auflegst. Am besten Du baust dir eine Pagode. Das brennt ziemlich

 gut an, so dass du nach dem Anzünden nicht ständig mit nachlegen von kleinem Holz beschäftigt bist.

Für die Pagode legst du erstmal einen einigermaßen glatten Boden aus großen Holzscheiten. So ist dein Zunder vor Feuchtigkeit am Boden geschützt. Darauf legst du deinen Zunder oder einen Anzündwürfel. Dann stapelst du um deinen Zunder immer paarweise eine Etage nach der Anderen kleine und mittlere Holzstückchen. Wichtig ist hierbei,  eng genug zu bleiben, dass das Feuer Nahrung findet, aber locker genug, dass ausreichen Luft an das Feuer kommt. Das nötige Fingerspitzengefühl wirst du nach ein paar Versuchen schnell haben.

Jetzt kommt die Königsdisziplin. Das richtige Anzünden. Egal, welches Feuerzeug du nutzt, ob Sturmfeuerzeug oder Streichhölzer, denk dran. Der Zunder brennt das Feuer an, nicht das Feuerzeug. Wenn du schon die halbe Schachtel Streichhölzer verbraucht hast, oder schon Minutenlang dein Gasfeuerzeug als Bunsenbrenner benutzt hast, dann stimmt etwas mit deinem Zunder und deinem Anzündholz nicht. Mach dich lieber nochmal auf die Suche nach gutem Zunder. Wir haben für dich ein paar Feuerzeuge ausprobiert und geben dir gerne ein paar Tips.

Kochen am Feuer

Kochen am Feuer mit Kindern ist mehr als nur die Zubereitung von Essen. Egal ob Lagerfeuer oder Spirituskocher und egal ob am nächsten Baggersee oder am nahegelegenen Flussufer. Es ist mehr, weil du eine Zutat verwendest die die in der Küche daheim nicht findest. Die Phantasie deiner Kinder, die sich sofort in der weiten Prärie Nordamerikas wiederfindet. Also nimm lieber einen größeren Topf mit, falls Old Shatterhand vorbei reitet und Hunger mitbringt.

Outdoorkochen ist kein besonderes Kunststück und ziemlich unkompliziert. Ihr werdet bald sehr viel Freude daran finden in der Natur zu kochen. Andererseits könnt ihr es auch so anstellen, dass euch diese ganze Kocherei und Esserei draußen bald tierisch auf den Keks geht. Um das zu verhindern braucht ihr nur den Unterschied zwischen echter Wildnisküche und einem schöne Abendessen auf Balkon oder Terrasse zu beherzigen.
Daheim ist es wunderbar wenn der Tisch voll ist von Platten, Schüsseln, Dip-Schälchen und anderen Gefäßen die Dir eine ungeheuere Auswahl an Speisen bieten. Die Reste kommen in den Kühlschrank und das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine. Aber in der Wildnis bedeutet so ein opulentes Mahl zuerst riesige schwere Taschen zu schleppen und dann den ganzen Abend mit deinem letzten Rest Trinkwasser oder einem Grasbüschel die ganzen Schalen und Teller zu reinigen. Das macht keinen Spass. Fang besser einfach an. Im ersten Schritt kannst du die Vorbereitungen in der Küche machen mit deinen gewohnten Hilfsmitteln und kochst nur mit deinem Outdoorkocher auf Balkon oder Terrasse, um dich an den Umgang mit der Ausrüstung zu gewöhnen. Beim nächsten Frühstück im Garten kannst du die Rühreier auf dem Kocher braten. Als nächstes kannst du etwas kochbares daheim Vorbereiten und unterwegs kochen. Suppen sind hier der absolute Hit. Schneide daheim ein wenig Karotten, Kartoffeln und Sellerie in eine kleine Dose. Pack noch ein paar Nudeln, Brühwürfel und eine extra Flasche Wasser ein. Wenn du unterwegs rastest, brauchst du nur alles in einen Topf zu schmeißen und zu kochen und fertig ist eine Premium Wandersuppe. Besser ist sogar noch, dass du vermutlich gar nichts machen musst, denn vom Aufbau und Anzünden des Kochers bis zum Umrühren werden sich deine Jungs um die Arbeit reißen. Die Suppenrezepte kannst du natürlich nach belieben variieren. Spar dir einfach unterwegs die ganze Schnipplerei, dann macht es weniger Arbeit. Solltest du mal keine Lust auf Suppe haben, dann machen dich ein paar kleine Bratwürste und ein Fläschchen Öl auch schon zum besten Waldkoch. Wenn Du dich so sicher mit dem Outdoorkochen fühlst, dass es für Dich keine Schwierigkeit mehr ist, dann kannst du schwierigere Rezepte angehen und auch über dem richtigen Lagerfeuer kochen. Allerdings solltest Du dafür andere Töpfe als für den Kocher verwenden. Keine Angst. Wir haben für dich ein paar Erfahrungen mit Kochern und Kochgeschirr zusammengetragen.

Pilze sammeln

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Die Bergnacht

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