Alle möglichen Ausrüstungstipps für Kinder

Für ein richtiges Abenteuer braucht ihr natürlich auch die passende Ausrüstung. Aber nicht übertreiben. Vieles hast du bereits zu Hause. Und falls du doch noch etwas brauchst, versuchen wir ein paar Tipps zu geben, die dir Helfen, etwas brauchbares zu kaufen.

Die Feuerschale

Wer sich keine feste Feuerstelle bauen kann oder will, der kann sich mit einer Feuerschale oder einem Feuerkorb trotzdem Lagerfeuerflair in Hof oder Garten zaubern. Wir haben ein paar Varianten ausprobiert. Wenn Du das Feuer hauptsächlich nutzen möchtest um dich zu wärmen, dann ist ein Feuerkorb gut geeignet. Er brennt durch die große seitliche Luftzufuhr sehr gut uns strahlt eine enorme Hitze ab. Falls du einen bekommen kannst, der ein engmaschiges Metallgitter  hat, dann springen keine Funken aus dem Feuer und es fallen keine heißen Glutstücke heraus. Beides kann je nach Kleidung und Untergrund unangenehm sein.  

Manchmal sind alte Waschtrommeln zu Feuerkörben umfunktioniert. Das ist eigentlich ganz witzig und durch die vielen Löcher in der Trommel brennt das Feuer auch wirklich gut und da die Trommelöffnung oben etwas kleiner ist, bleibt auch der Funkenflug gering. Für einen winterlichen Glühwein auf der Terrasse ist das Trommelfeuer wunderbar geeignet. Zum romantischen Abend am Lagerfeuer möchtest du aber vielleicht nicht um eine Waschtrommel herumsitzen.

Am nächsten an das echte Lagerfeuerfeeling kommst du mit einer Feuerschale. Sie ist offen wie eine echte Feuerstelle. Nimm keinen zu kleinen Durchmesser, dann kannst du auch schon mal ein ordentliches Sonnwendfeuer machen. Der Rand der Schale ist flach genug, dass alle schön mit ihren Grillspießen an die Glut kommen. Denn was ist ein echtes Lagerfeuer ohne irgendetwas zu grillen oder zu rösten.

Die Abenteuertasche

Die Abenteuertasche bekommt einen besonderen Platz in der PapaundSohn Hall of Fame, denn sie ist ein absolut essentielles Element in der Papaund Söhnlichen Abenteuerkultur. Günstig in der Beschaffung und einfach bestückt dient sie dir als stiller Mahner dich an deine Abenteuerlust zu erinnern. Wenn du dann zur Abenteuertasche greifst, ermöglicht sie es dir in Sekunden den Alltag hinter dir zu lassen und dich in einen Entdecker zu verwandeln der alles erkundet was da kommen mag. Eigentlich brauchst du auch für deinen Sohn eine. Jeder sollte eine haben.



Feuerzeug

Sicherheitsstreichhölzer, Überall-Streichhölzer, Gasfeuerzeug, Benzinfeuerzeug, Sturmfeuerzeug. Feuerzeuge gibt es in allen möglichen Ausführungen. Alle haben ihre Eigenschaften und die Geschmäcker sind auch verschieden. Um ehrlich zu sein. Ein Feuer anzünden ist auch keine Rocket Science. Warum also nicht einfach ein stinknormales Gasfeuerzeug in den Rucksack und fertig. Solange du keine Polarexpedition planst, tut das schnell und sicher seinen Dienst. Zusätzlich kannst Du überlegen, dir einen Magnesiumstab anzuschaffen. 

So eine Magnesiumstab ist eine schöne Ergänzung zu deiner Ausrüstung. Er kann direkt im Wasser liegen und du kannst ohne herausholen und direkt danach heiße Funken Erzeugen um ein Feuer zu entfachen.Aber das ist gar nicht der entscheidende Vorteil. So ein Stab ist einfach ohne Ende faszinierend für deine Jungs.  

Sie werden es lieben, damit herumzuexperimentieren bis sie es schaffen ein Feuer anzuzünden. Je nachdem, wie geeignet und trocken ihr Zunderbett ist, dauert das auch mal etwas länger. Solltest du also noch Übungsbedarf bei deinen Jungs erkennen, lass sie doch das große Feuer schon mal mit einem normalen Feuerzeug

anzünden und dann die Experimente starten. Dann habt ihr es wenigstens schon mal warm, während ihr euch an dem Funkenspender versucht.Das macht alle entspannter. Und vielleicht bekommen sie ja auch Lust mal noch urtümlichere Varianten des Feuermachens zu versuchen. 

Kocher und Kochgeschirr

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Fernglas oder Fernrohr

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Taschenmesser

Kein anderer Ausrüstungsgegenstände den du in der Hosentasche oder im Rucksack umher tragen kannst, verkörpert das Abenteuer so sehr wie ein Taschenmesser. Ein Taschenmesser bei sich zu haben in allen Lebenslagen ist der Innbegriff von vorbereitet sein auf das Unerwartete. Aber welches Messer ist das richtige? Zu diesem Thema gibt es natürlich viele Meinungen und am Ende musst du selbst wissen was du möchtest. Wir meinen, alles halb so wild. Du wirst schon irgend ein Taschenmesser daheim haben, das passt schon. Wichtig ist doch eher, irgendein  Taschenmesser in der Tasche zu haben, als den perfekten Hirschfänger daheim in der Schublade. Also lass dich nicht verrückt machen. 




Für Papa und Sohn Abenteuermesser gilt:

  • Nicht zu groß und klobig sonst nimmst du es nicht mit.
  • Nicht zu teuer sonst weinst du nur, wenn ihr es mal verliert.
  • Nicht zu verspielt oder filigran, sonst hält es nichts aus.

Klar, wenn dein Junge gerade im Winnetou Lesealter ist und er sich wie Old Shatterhand fühlt, wenn er mit einem Bowie Messer am Gürtel mit dir durch den Wald zieht, warum nicht. 


Aber dich selbst kannst du schon fragen, wie häufig du in der letzten Zeit gegen wilde Bären kämpfen musstest. Ja, es ist schon klar.  Crocodile Dundee würde jetzt sagen, dass du auch ein riesiges Messer ständig mit dir herum tragen kannst. Aber der isst auch Krokodile. Wie häufig hast du schon Krokodile erlegt? Zufällig zertretene Eidechsen zählen nicht! Und es mag dir unglaubwürdig erscheinen. Aber selbst in der Zeit, als Rambo-Messer unter Jugendlichen sehr beliebt waren, wurden nur selten 14-jährige nach Südostasien geschickt um Vietnamveteranen aus Lagern zu befreien. 

Die Wahrheit ist, dass wir Papas meistens eine Wurst schneiden und ein Butterbrot schmieren und unsere Söhne Stöcke spitz machen. Und das ist OK. Also verabschiede dich von der Machete und sag hallo zu einem alltagstauglichen Allzweckmesser. In diese Allzweckkategorie fällt wohl kein Messer besser als das klassische Schweizer Taschenmesser. Lass dich nicht vom Rausch der vielen Funktionen davontragen. "Small is Sweet". Es gibt auch Griffschalen aus Nussbaumholz. Das sieht sehr hübsch aus. Und es gibt Griffschalen aus Aluminium. Die sind besonders schmal und tragen in der Hosentasche nicht so auf. 

Ein besonders traditionsreiches Jugendmesser ist auch das Opinel aus Frankreich. Es besitzt zwar nur eine Klinge, dafür kann man diese mit einem kleinen Drehring am Heft arretieren. Das Opinel gibt es mit einer Klinge aus rostfreiem und normalem Stahl. Der normale Stahl bekommt bei der Nutzung eine rustikale, dunkle Patina und Generationen von jungen Pfadfindern haben sich mit diesem Messer das erste Mal in den Finger geschnitten. Eigentlich sollte jeder Papa und jeder Sohn allein deshalb schon eines haben. Ein etwas größeres und robusteres Messer ist das Swede von EKA. 

Sind deine Jungs noch so klein, dass du das mit dem Fingerschneiden nicht sofort herbeiführen möchtest, dann ist ein Schnitzlernmesser mit feststehender Klinge eine Überlegung wert. Die Spitze ist abgerundet aber die Schneide scharf, so dass man es benutzen kann, aber die Verletzungsgefahr geringer ist. Lernmesser für Kinder gibt es auch als Klappmesser. Aber wenn Du eine feste Klinge nimmst, sparst du einen Haufen Geld für die Pflaster, die nötig werden, wenn ständig einer seine Finger beim zuklappen zwischen Klinge und Griff hält. 

Taschenlampen

Grillspieße

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